Futures • Perpetuals • Options • Funding Fees • P&L

Crypto Futures Steuer Deutschland

Futures, Perpetuals und Optionen strukturiert aufbereiten: realisiertes Broker-P&L, Funding, Gebühren und Positionsdaten getrennt und nachvollziehbar dokumentiert.

Futures und Derivatives in der Besteuerung

Die Einjahresregel für privat gehaltene Spot-Kryptowerte lässt sich nicht pauschal auf Futures und Perpetuals übertragen. Bei einem echten Future-Kontrakt kann ein Termingeschäft nach § 20 EStG vorliegen; bei Krypto-Börsenprodukten sind Vertragsbedingungen und Abrechnungsart zu prüfen. CoinTaxReporting hält das realisierte Broker-P&L und die zugehörigen Zahlungen getrennt fest.

Perpetuals

Unbegrenzte Laufzeit mit Funding-Zahlungen. Maßgeblich ist das von der Börse realisierte Close- oder Settlement-P&L.

Dated Futures

Terminierte Futures mit Verfallsdatum. P&L wird realisiert beim Verfall.

Funding Fees

Gezahlte oder eingegangene Funding Fees automatisch erfasst.

Options

Call und Put Options mit Payout-Berechnung.

Was CoinTaxReporting berechnet

Positionszuordnung: Opening-Daten werden übernommen oder nur bei zuverlässigem Matching rekonstruiert

Realisierte P&L: Gewinne und Verluste pro Trade mit vollständiger Dokumentation

Funding Fees: Alle Funding Fees separat erfasst und aufgelistet

Futures, Perpetuals und Optionen nachvollziehbar dokumentieren

Bei Krypto-Derivaten reicht die Spot-Logik nicht aus. Vertragsart, Abrechnungsmechanik und der vom Broker ausgewiesene Realisationszeitpunkt entscheiden darüber, welche Zahlungen zu einer geschlossenen Position gehören.

Welcher Vertrag liegt vor?

Future, Perpetual, Option, CFD oder tokenisiertes Produkt können steuerlich unterschiedlich eingeordnet werden.

Wann wurde realisiert?

Close, Settlement, Verfall oder Liquidation sind die maßgeblichen Ereignisse; ein Open oder Snapshot ist noch kein Gewinn.

Wie wird abgerechnet?

Cash Settlement, physische Lieferung und coin-margined Abrechnung erzeugen unterschiedliche Daten- und Bewertungsfragen.

Welche Nebenzahlungen existieren?

Funding, Trading Fees, Margin-Zinsen und Liquidationsgebühren müssen getrennt vom Broker-P&L erhalten bleiben.

Benötigte Daten und Belege

  • Kontrakt, Markt, Richtung und Hebel
  • Opening- und Closing-Zeit, soweit verfügbar
  • Vom Broker geliefertes Realized P&L
  • Settlement- oder Liquidationsbeleg
  • Funding-Zahlungen nach Vorzeichen
  • Trading-, Opening- und Closing-Fees

Typische Fehlannahmen

  • Open-Events als steuerlichen Gewinn zählen
  • Broker-P&L aus Preis und Nominal nochmals berechnen
  • Realized-P&L- und Fill-Zeile doppelt erfassen
  • Fehlende Opening-Zeit ohne eindeutiges Matching erfinden

Häufige Fragen

Sind Krypto-Futures nach einem Jahr steuerfrei?

Eine Spot-Haltefrist darf nicht pauschal auf Derivate übertragen werden. Bei echten Termingeschäften kann insbesondere § 20 EStG einschlägig sein; ausschlaggebend ist der konkrete Vertrag.

Braucht die Steuerberechnung immer das Opening Date?

Das realisierte Broker-P&L kann auch ohne Opening Date vorliegen. Für Haltedauer und Positionsnachweis sollte die Eröffnung jedoch geliefert oder zuverlässig rekonstruiert werden.

Werden Funding Fees automatisch abgezogen?

Sie werden separat ausgewiesen. Ob und wie sie steuerlich berücksichtigt werden, hängt von Vertragsbezug und Einzelfall ab.

Amtliche Grundlage: Die Seite dient als Arbeits- und Dokumentationshilfe; die konkrete Erklärung hängt vom Sachverhalt ab. BMF-Schreiben vom 14. Mai 2025 zu Termingeschäften.

Wie wird Futures-P&L berechnet?

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