NFTs • Spekulationsfrist • Gas Fees • Marktplätze

NFT Steuer Deutschland 2026

NFT-Käufe und -Verkäufe automatisch berechnet. 1-Jahres-Spekulationsfrist, Gas Fees, Marktplatz-Gebühren – alles revisionssicher für die Steuererklärung dokumentiert.

NFT-Verkäufe: Einzelfall statt pauschaler Steuerregel

Das BMF-Schreiben vom 6. März 2025 behandelt NFTs ausdrücklich noch nicht. Bei privat angeschafften Einzelstücken kann § 23 EStG eine Rolle spielen; Creator-Tätigkeit, Serien-Mints, Royalties oder ein gewerblich organisierter Handel können jedoch anders einzuordnen sein. Deshalb dokumentiert der Report Haltedauer und Werte, ohne die Einordnung pauschal vorzugeben.

Innerhalb 1 Jahr

Bei privat angeschafften NFTs kann ein steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft vorliegen; weitere Merkmale bleiben zu prüfen.

Nach 1 Jahr

Eine längere Haltedauer wird dokumentiert, ist bei NFTs aber keine pauschale Garantie für Steuerfreiheit.

Gas Fees

Werden dem konkreten Mint-, Kauf-, Transfer- oder Verkaufsvorgang zugeordnet und danach beurteilt.

Marktplatz-Gebühren

OpenSea, LooksRare Fees automatisch erfasst

Automatische NFT-Erfassung

Haltedauer-Tracking: Anschaffung und Veräußerung werden für die anschließende Einzelfallprüfung dokumentiert

Gas Fee Tracking: Gebühren werden ihrem wirtschaftlichen Vorgang zugeordnet statt pauschal addiert

Marktplatz-Integration: OpenSea, LooksRare, Blur und weitere automatisch erfasst

NFT-Steuern beginnen mit dem wirtschaftlichen Vorgang

Ein NFT kann Sammlerstück, Zugangsschlüssel, Spielgegenstand, Mitgliedschaft oder Teil einer schöpferischen beziehungsweise gewerblichen Tätigkeit sein. Deshalb reicht die Token-ID allein für eine belastbare Einordnung nicht aus.

Kauf, Mint oder eigener Verkauf?

Sekundärmarktkauf, eigener Mint und fortlaufende Creator-Verkäufe haben unterschiedliche wirtschaftliche Hintergründe.

Privates Wirtschaftsgut?

Bei privat gehaltenen NFTs können Veräußerungszeitpunkt, Anschaffung und Haltedauer relevant sein; Serienproduktion kann darüber hinausweisen.

Welche Gegenleistung floss?

Der Wert der eingesetzten Kryptowährung und der erhaltenen Erlöse muss im jeweiligen Zeitpunkt dokumentiert werden.

Royalties oder Weiterverkauf?

Creator-Royalties sind nicht dasselbe wie ein privater Verkauf des zuvor erworbenen NFTs.

Benötigte Daten und Belege

  • Chain, Contract Address und Token-ID
  • Wallets von Käufer und Verkäufer
  • Mint-, Kauf- und Verkaufs-Transaktionshash
  • Wert der Gegenleistung in Berichtswährung
  • Gas- und Marktplatzgebühren
  • Royalties und sonstige Creator-Einnahmen

Typische Fehlannahmen

  • NFT-Transfer automatisch als Verkauf behandeln
  • Gas Fee ohne Bezug pauschal abziehen
  • Wash Trading oder Eigenübertragungen übersehen
  • Jedes NFT pauschal der Einjahresregel zuordnen

Häufige Fragen

Sind NFTs im aktuellen BMF-Kryptoschreiben vollständig geregelt?

Nein. Das BMF weist ausdrücklich darauf hin, dass NFTs noch nicht Gegenstand des Schreibens vom 6. März 2025 sind. Die Einordnung muss daher besonders sorgfältig aus dem konkreten Sachverhalt abgeleitet werden.

Ist ein Wallet-Transfer eines NFTs steuerpflichtig?

Ein belegbarer Transfer zwischen eigenen Wallets ist grundsätzlich kein Verkauf. Eigentum und Gegenbuchung müssen aber nachvollziehbar sein.

Wie werden NFT-Gebühren behandelt?

Das hängt davon ab, ob die Gebühr unmittelbar zur Anschaffung oder Veräußerung gehört oder einen anderen Vorgang betrifft. Die Software sollte sie deshalb nicht undifferenziert verrechnen.

Amtliche Grundlage: Die Seite dient als Arbeits- und Dokumentationshilfe; die konkrete Erklärung hängt vom Sachverhalt ab. BMF-Hinweis: NFTs sind im Schreiben 2025 noch nicht behandelt.

Wie wird NFT-Besteuerung berechnet?

Schaue dir Muster-Reports mit NFT-Käufen und -Verkäufen an.

NFT-Besteuerung vollautomatisch

Spekulationsfrist beachtet. Gas Fees erfasst. Revisionssicher.

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